Erika und Klaus Mann im Spanischen Bürgerkrieg

1938 reisten Erika und Klaus Mann ins vom Bürgerkrieg erschütterte Spanien. Ihre eindringlichen Reportagen über das Leben an der Front und im Hinterland erscheinen nun erstmals auf Spanisch unter dem Titel El milagro de España. Drei Expert:innen präsentieren und kommentieren dieses außergewöhnliche Dokument deutschsprachiger Exilliteratur.

Ort

Goethe-Institut Madrid
c / Zurbarán, 21
28010 Madrid

Datum

18. September 2025
19.00 Uhr

Typ
Podiumsgespräch
Sprache
Es
Barrierefreiheit
Accessible

Als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, lebten Erika und Klaus Mann, jung und eindeutig antifaschistisch eingestellt, bereits im Exil. Als Deutsche fühlten sie sich zudem besonders einem Konflikt verbunden, in dem die militärischen Rebellen militärische Hilfe von Hitler und Mussolini erhielten. Die Kinder des Nobelpreisträgers Thomas Mann reisten 1938 nach Spanien und verbrachten drei Wochen in Schützengräben und Cafés von Barcelona bis Madrid und dokumentierten u.a. Krankenhäuser, Unterkünfte und provisorische Schulen.

Aus diesem Aufenthalt und ihren Gesprächen mit Soldaten, Schriftsteller*innen, Müttern und Kindern entstanden diese Chroniken, die unter vom Verlag Edhasa mit dem Titel El milagro de España ("Das Wunder von Spanien") gesammelt und von Edhasa Verlag erstmals auf Spanisch erschienen. Die Ausgabe und das Vorwort stammen von Ana Pérez López, Germanistin und Spezialistin für Exilliteratur und die internationale Dimension des spanischen Bürgerkriegs, die anspruchsvolle Übersetzung von Isabel García Adánez und Carlos Fortea. Die drei Experten zu deutscher Literatur und Kultur präsentieren und kommentieren das Buch.