Als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, lebten Erika und Klaus Mann, jung und eindeutig antifaschistisch eingestellt, bereits im Exil. Als Deutsche fühlten sie sich zudem besonders einem Konflikt verbunden, in dem die militärischen Rebellen militärische Hilfe von Hitler und Mussolini erhielten. Die Kinder des Nobelpreisträgers Thomas Mann reisten 1938 nach Spanien und verbrachten drei Wochen in Schützengräben und Cafés von Barcelona bis Madrid und dokumentierten u.a. Krankenhäuser, Unterkünfte und provisorische Schulen.
Aus diesem Aufenthalt und ihren Gesprächen mit Soldaten, Schriftsteller*innen, Müttern und Kindern entstanden diese Chroniken, die unter vom Verlag Edhasa mit dem Titel El milagro de España ("Das Wunder von Spanien") gesammelt und von Edhasa Verlag erstmals auf Spanisch erschienen. Die Ausgabe und das Vorwort stammen von Ana Pérez López, Germanistin und Spezialistin für Exilliteratur und die internationale Dimension des spanischen Bürgerkriegs, die anspruchsvolle Übersetzung von Isabel García Adánez und Carlos Fortea. Die drei Experten zu deutscher Literatur und Kultur präsentieren und kommentieren das Buch.
